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  • AutorenbildNini Janni

Die Kunst des Neinsagens: Dein Schlüssel zu mehr Selbstbestimmung als Mama

Hallo liebe Mama! Heute möchte ich mit dir über etwas sprechen, das uns alle betrifft: das Neinsagen. Wie oft hast du dich überfordert gefühlt, weil du Schwierigkeiten hattest, Nein zu sagen? Dein Alltag besteht aus Verpflichtungen, Terminen und Organisation. Dabei ist Neinsagen eine wichtige Fähigkeit, um dich selbst zu schützen, deine Ressourcen zu schonen und selbstbestimmt zu entscheiden.


Warum es schwer ist, Nein zu sagen:

So ein kleines Wort und trotzdem fällt es uns schwer es im Alltag zu nutzen. Wir möchten alle hilfsbereit sein, besonders als Mütter. Doch oft geraten wir in die Falle, jede Anfrage mit einem Ja zu beantworten, auch wenn es uns über unsere Grenzen hinaus treibt. Warum?




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1. Angst vor Ablehnung: Studien zeigen, dass viele Menschen, insbesondere Frauen, oft Angst vor Ablehnung haben. Du weißt nämlich ganz genau das du gleich Jemanden enttäuschen wirst, wenn du die Bitte ausschlägst oder das Angebot nicht annimmst. Das fühlt sich immer irgendwie blöd an. Auerdem aben wir Menschen immer das Bedürfnis, gemocht zu werden. Anerkennung ist für uns wichtig, dazu zu gehören. Deswegen kann es schwer fallen "nein" zu sagen, auch wenn es notwendig ist.


2. Der Wunsch, es allen recht zu machen: Als Mamas streben wir oft danach, perfekte Eltern, Partnerinnen und Freundinnen zu sein. Das Bedürfnis, es allen recht zu machen, kann uns dazu bringen, uns zu überfordern und Schwierigkeiten beim Setzen von Grenzen zu haben. Hand aufs Herz. Wir Mamas wollen weder das unsere Kinder unglücklich sind, noch Freunde oder der Partner. Wir gehen über Grenzen und laden uns immer mehr auf die Schultern und treten in die zweite Reihe - stellen uns hinten an.


So lange wir uns damit gut fühlen und nicht denken, mein Akku wird immer niedriger, meine Gutmütigkeit wird ausgenutzt und dein Energielevel sinkt weiter und weiter - ist alles im Rahmen. Sollten die genannten Fälle aber eintreten, ist es höchste Zeit.


Bevor du weiter liest, eine kleine SelbstCoaching Einheit:


Gehe einmal in dich und überlege dir: Wann habe ich das letzte Mal eine Bitte abgelehnt? Kannst du dich daran erinnern? Wie hast du dich gefühlt? Hast du es versucht wieder gut zu machen?

Kannst du dich vielleicht gar nicht daran erinnern überhaupt schon einmal "nein" gesagt zu haben? Dann bitte ich dich in dich zu gehen und dich zu fragen: Möchte ich gerne nein sagen können?



Die positive Kraft des Neinsagens:

Ein klares Nein zu sagen bedeutet nicht, egoistisch zu sein. Es ist vielmehr eine bewusste Entscheidung, deine Ressourcen zu schützen und Raum für die Dinge zu schaffen, die dir wirklich wichtig sind. Es ist der Schlüssel zu mehr Selbstbestimmung und innerem Gleichgewicht. Das klingt ein wenig wie aus dem Lehrbuch aber ist ein wichtiger Punkt. Denn wenn du als Mama am Stock gehst, dann bist du müde, energielos und ausgebrannt. Deine Zündschnur ist vielleicht kurz und dein Fass kurz vor dem überlaufen. Die Leidtragenden sind dann deine Kinder und Mann. Deine Laune ist schlechter, du strahlst eine entsprechende Energie aus und wenn wir einen Blick in die Neurowissenschaft werfen: Deine Kinder lernen ausschließlich durch Imitation. Hast du schon bemerkt das sie vielleicht auch viel unglücklicher sind? Die Spiegelneuronen sorgen auch noch dafür das die Stimmung zu Hause kippt. Als Mama bist du ein Stimmungsbarometer. Da kannst du nichts gegen tun - du bist eine wichtige Säule innerhalb der Familie.


Wie du lernen kannst, Nein zu sagen:


Selbstreflexion: Überlege, was für dich wirklich wichtig ist und welche Verpflichtungen dich belasten. Wenn du den morgigen Tag ganz für dich planen könntest - wie würde dein perfekter Tag aussehen. Welche Termine würdest du absagen und warum?




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Kommunikationstraining: Lerne, klar und respektvoll Nein zu sagen, ohne dich schuldig zu fühlen. Das ist eine Übungssache und du kannst bereits innerhalb deiner engsten Familie damit beginnen. Dabei bedenke bitte - du musst dich nicht rechtfertigen weil du auf deine Ressourcen achtest. Menschen in deinem Umfeld werden überrascht reagieren - sie kennen dich schließlich das du wirklich ALLES möglich machst. Ich persönlich halte auch nichts von Notlügen. Ich muss nicht lügen oder mich rechtfertigen, wenn ich keine Zeit habe. Zeitmanagement ist eine Frage der Prioriäten. Überlege also immer auch, was und wer ist dir wichtig, was kannst du wann erledigen und wo darfst du absagen oder "nein" sagen, um deine Energie zu schützen.





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Prioritäten setzen: Erkenne, dass jedes Ja zu einer Sache ein Nein zu etwas anderem bedeutet. Setze klare Prioritäten. In der BWL gibt es ABC Sortierungen. A = dringend und wichtig, B = wichtig und C = unwichtig. Auch dringend & wichtig gibt es. Das klassische Beispiel: Du bist Notärztin und kommst zu einem Unfall. An der Seite sitzt ein Verletzter, der dich ansieht und sagt: " Mein Arm, er tut so weh." Daneben liegt eine Frau auf dem Boden. Sie hat die Augen geöffnet, spricht und scheint große Schmerzen zu haben. Im Graben liegt ein Mann. Er ist bewusstlos aber atmet. Der Mann mit dem Arm ist für den Moment unwichtig und kann noch einen Moment länger warten. Er kann sprechen, scheint agil. Die Frau auf dem Boden ist wichtig, muss stabilisiert werden aber kann auch noch einen Moment warten. Du sagst ihr, sie darf sich auf keinen Fall bewegen. Dringend und wichtig hingegen ist der Mann im Graben. Er ist bewusstlos, lebt und braucht richtig schnell Hilfe. Priorisiere also deine Termine, überlege bei Spielanfragen, Terminen oder irgendwelchen anderen Anfragen - passt es heute in meine Tagesplanung. Wie wichtig sind meine anderen Termine heute. Es darf auch wichtig sein, wenn du einen kinderfreien Tag auf dem Sofa verbringen willst, weil du merkst - ich brauche Energie. Höre auf deine innere Stimme und entscheide erst dann.




balance
in Balance bleiben

Warum dieses kleine Wort so viel bewirken kann:

Indem du lernst, Nein zu sagen, gewinnst du nicht nur mehr Freiraum für dich selbst, sondern stärkst auch deine Beziehungen. Du zeigst deinen Kindern und anderen, dass Selbstfürsorge wichtig ist und schaffst ein Gleichgewicht, das dir und allen um dich herum zugutekommt. Wahrscheinlich müssen sich erst Alle daran gewöhen aber auch deine Kinder lernen - es ist wichtig auf mich zu achten. Wichtig ist vor allem, es muss sich für dich gut anfühlen und zu dir und deinen Werten passen. Wenn du dir unsicher bist, welche Werte eigentlich zu dir gehören, dann ist das nicht schlimm. Das werden wir im Kurs der Weg des Phönix gemeinsam heraus finden. So lang achte auf deine Bauchstimme. Lade dir nicht Alles auf sondern nur so viel das es für dich selbst passt und du auch das Gefühl der Entlastung spürst.



Hast du schon Erfahrungen mit dem Neinsagen gemacht? Teile gerne deine Gedanken in den Kommentaren! 🌷 #Selbstbestimmung #MamaLeben #GrenzenSetzen #WorkLifeHarmony

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