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  • AutorenbildNini Janni

Das Geheimnis von Glück - das macht uns wirklich glücklich

Heute möchte ich mit Ihnen über ein Thema sprechen, das uns alle betrifft und fasziniert: Glück. Was macht uns wirklich glücklich? Eine Frage, die sich wohl jeder von uns schon einmal gestellt hat. Wir streben alle danach, ein erfülltes und glückliches Leben zu führen, doch der Weg dorthin ist nicht immer klar. Ich bin mir sicher, dass das Geheimnis des Glücks tief in unserem Gehirn verborgen liegt.



Unser Gehirn - Die Schaltzentrale des Glücks


gehirn
Glück im Gehirn

Das Gehirn ist ein beeindruckendes Organ, das nicht nur unsere Körperfunktionen steuert, sondern auch unsere Emotionen, Entscheidungen und Wahrnehmungen beeinflusst. Unser Streben nach Glück hat einen biologischen Ursprung, denn im Gehirn finden komplexe Prozesse statt, die unsere Gefühle und unser Wohlbefinden regulieren. Die Erforschung der Neurowissenschaften hat gezeigt, dass glückliche Menschen eine spezifische Aktivität in bestimmten Hirnarealen aufweisen.




Glückshormone und ihre Bedeutung


Die Chemie des Glücks besteht aus verschiedenen Botenstoffen, auch Glückshormone genannt, die maßgeblich unser Wohlbefinden beeinflussen. Serotonin beispielsweise, auch als "Glückshormon" bekannt, sorgt für positive Stimmung und Ausgeglichenheit. Endorphine, die bei körperlicher Aktivität ausgeschüttet werden, wirken schmerzlindernd und lösen ein Hochgefühl aus. Oxytocin hingegen, das oft als "Kuschelhormon" bezeichnet wird, ist für soziale Bindungen und die Empathie zwischen Menschen verantwortlich.


Glück als lebenslanger Prozess

Glück ist kein fester Zustand, den man einmal erreicht und dann für immer behält. Es ist vielmehr ein lebenslanger Prozess, der von verschiedenen Faktoren beeinflusst wird. Gehirn-gerechte Ideen, die uns auf unserem Weg zum Glück unterstützen können, sind:

  1. Achtsamkeit: Achtsamkeitstraining kann unser Gehirn positiv verändern und zu mehr Wohlbefinden führen. Durch gezielte Übungen lernen wir, im Hier und Jetzt zu leben und uns auf das Positive zu konzentrieren.

  2. Soziale Beziehungen: Menschen sind soziale Wesen, und starke, positive Beziehungen zu anderen sind ein wichtiger Schlüssel zum Glück. Gemeinschaft und Zusammenhalt fördern die Ausschüttung von Oxytocin und stärken unser emotionales Wohlbefinden.

  3. Sinn und Zweck: Das Streben nach einem sinnvollen Ziel gibt unserem Leben Bedeutung und Zufriedenheit. Es ist wichtig, unsere Talente und Leidenschaften zu entdecken und sie in unserem Alltag einzubringen.

  4. Dankbarkeit: Das bewusste Praktizieren von Dankbarkeit kann uns helfen, das Gute in unserem Leben zu erkennen und uns auf das Positive zu konzentrieren. Dies stimuliert die Produktion von Serotonin und fördert somit unser Glücksempfinden.


Havard Studie über 80 Jahre - das ist DER Glücksfaktor


Glücklich sein - ein Ziel, das Menschen seit jeher verfolgen. Doch was genau macht uns wirklich

Glück
Glück Studie

glücklich? Über einen Zeitraum von 80 Jahren wurde eine einzigartige Langzeitstudie an der renommierten Harvard-Universität durchgeführt, um diese Frage zu beantworten. Die faszinierenden Ergebnisse dieser Studie haben gezeigt, dass der Hauptfaktor für Glück und Wohlbefinden funktionierende und gute Beziehungen sind.





Die Grant-Studie: Eine bahnbrechende Langzeitstudie


Die Harvard-Studie, auch bekannt als "Grant-Studie", begann im Jahr 1938 und untersuchte das Leben von 268 männlichen Harvard-Studenten im Alter von 19 Jahren. Die Teilnehmer wurden über 80 Jahre hinweg regelmäßig befragt, untersucht und begleitet. Was diese Studie so einzigartig macht, ist die Tatsache, dass sie nicht nur die physische Gesundheit der Teilnehmer im Auge behielt, sondern auch ihre sozialen und emotionalen Aspekte des Lebens analysierte.



Die Macht der Beziehungen

Im Laufe der Jahrzehnte wurden zahlreiche Aspekte des Lebens der Teilnehmer analysiert, darunter ihre Karrieren, ihre körperliche Gesundheit und ihre zwischenmenschlichen Beziehungen. Die bahnbrechende Erkenntnis, die aus der Grant-Studie hervorging, war, dass funktionierende und enge Beziehungen einen entscheidenden Einfluss auf das Glück und die Lebenszufriedenheit der Teilnehmer hatten. Es zeigte sich, dass diejenigen, die stabile und liebevolle Beziehungen zu Freunden, Familienmitgliedern und Partnern hatten, im Laufe der Jahre glücklicher und gesünder waren als ihre einsamen oder konfliktreichen Gegenstücke. Sowohl in guten als auch in schwierigen Zeiten erwiesen sich enge Beziehungen als Puffer, der Stress reduzierte und ein Gefühl der Sicherheit und des Vertrauens vermittelte.


Die Qualität der Beziehungen zählt

Ein interessantes Ergebnis der Studie war, dass nicht die Anzahl der Beziehungen, sondern deren Qualität von Bedeutung war. Es ging nicht darum, viele oberflächliche Kontakte zu haben, sondern vielmehr darum, tiefe und vertrauensvolle Bindungen aufzubauen. Die Fähigkeit, sich emotional zu öffnen und Unterstützung zu suchen, erwies sich als essentiell für das Glücksempfinden.


Einsamkeit als Risikofaktor

Die Grant-Studie identifizierte auch Einsamkeit als einen der größten Risikofaktoren für die geistige und körperliche Gesundheit. Einsame Menschen zeigten im Laufe der Jahre ein höheres Risiko für psychische Erkrankungen, Herzerkrankungen und einen allgemein schlechteren Gesundheitszustand. Dies unterstreicht die Bedeutung von sozialer Verbundenheit und zwischenmenschlicher Nähe für unser Wohlbefinden.



Fazit:

Glück ist ein komplexes Zusammenspiel von biologischen, psychologischen und sozialen Faktoren. Unser Gehirn spielt dabei eine entscheidende Rolle, denn es steuert unsere Emotionen und unser Wohlbefinden. Indem wir gehirn-gerechte Ideen wie Achtsamkeit, soziale Beziehungen, die Suche nach Sinn und Dankbarkeit in unser Leben integrieren, können wir unser Glücksempfinden nachhaltig steigern. Glück ist ein Weg, den wir gemeinsam gehen können - ein Weg, der uns dazu inspiriert, das Beste aus uns und unserem Leben zu machen.


Die Harvard-Studie über 80 Jahre liefert uns wertvolle Erkenntnisse darüber, was uns wirklich glücklich macht. Funktionierende und gute Beziehungen zu anderen Menschen sind der Hauptfaktor für ein erfülltes Leben. Die Qualität unserer sozialen Verbindungen beeinflusst unser Glücksempfinden und unsere Gesundheit auf nachhaltige Weise. Einsamkeit hingegen stellt einen bedeutenden Risikofaktor dar.

Diese Studie erinnert uns daran, wie wichtig es ist, Zeit und Energie in unsere zwischenmenschlichen Beziehungen zu investieren. Gemeinsame Erlebnisse, emotionale Unterstützung und Vertrauen sind Schlüsselkomponenten für ein glückliches und erfülltes Leben. Lasst uns also die Bedeutung unserer Beziehungen erkennen und daran arbeiten, sie zu stärken und zu pflegen.

In einer Welt, die oft von schnellen Verbindungen und Oberflächlichkeit geprägt ist, sollten wir die Botschaft der Grant-Studie nicht vergessen: Wahres Glück liegt in den Beziehungen, die wir aufbauen und pflegen. Lassen Sie uns gemeinsam den Weg zu einem erfüllten und glücklichen Leben mit tiefer Verbundenheit beschreiten.



Quellen:

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